Ist PR-Karriere planbar oder Glückssache? Wie Young Professionals ihrer Karriere auf die Sprünge helfen, diskutierten die Teilnehmer der Frankfurter networking nite am vergangenen Mittwoch bei JP│KOM. „Glück gehört auch dazu“, gab Referent Tino Fritsch von SGL Carbon zu. „Aber Sie können die richtigen Voraussetzungen schaffen.“ Welche das sind, da klaffen die Erwartungen von Arbeitgebern und Berufseinsteigern auseinander. Das zeigte das Karrierebarometer vom PR Career Center, das Philip Müller vorstellte.
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networking nite Frankfurt zum Thema ''PR-Karriere: Worauf legen Personalentscheider Wert?''
(v.l.n.r. Tino Fritsch, SGL Carbon, Julia Piaseczny, Orga-Team networking nite, Philip Müller, PR Career Center)
Was müssen PR-Einsteiger also mitbringen? „Teamfähigkeit, Lernbereitschaft, Flexibilität“, vermuten Young Professionals laut Karrierebarometer. Da staunte nicht nur Fritsch. Als Personalentscheider fehlten ihm in der Liste zentrale Fähigkeiten wie interkulturelles Verständnis und unternehmerisches Denken – der Blick für den eigenen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Wenn alle den gleichen Lebenslauf haben, werden Uniabschluss und Auslandsaufenthalt zu bloßen Hygienefaktoren. Für Fritsch muss ein Bewerber netzwerken können und sich komplexe Themen schnell erarbeiten. Agenturerfahrung sei dafür eine gute Ausgangsposition. Letztlich entscheide bei ihm aber das Bauchgefühl. Also doch Glückssache?
Die Lebensläufe der Referenten – vom Azubi zum Konzernpressesprecher (Fritsch) und vom Trainee zum Agentur-Geschäftsführer (Müller) – zeigen, dass zur PR-Karriere mehr gehört als Glück und Fachwissen: Der Mut, Weichen zu stellen, der Biss, sich für den eingeschlagenen Weg einzusetzen, und die Weitsicht, sein Handeln immer wieder auf die Unternehmensziele auszurichten.
Weitere Fotos von der Frankfurter networking nite gibt es auf der Facebook-Seite von JP│KOM.
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Anne Tessmer![]() |



