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Skyfire: Flash-Videos auf dem iPad

Ich oute mich jetzt mal mit einer Peinlichkeit: Sonntags, 18.50 Uhr, ist bei mir traditionelle Bügelzeit… und jawohl, dazu läuft die “Lindenstraße”.

(Quelle: skyfire.com)

(Quelle: skyfire.com)

Manchmal allerdings verpasse ich eine Folge. Große Klasse: Über die Website der Fernsehserie kann ich nachträglich schauen, ob Mutti Beimer wieder vor lauter Aufregung Spiegeleier gebraten hat. Nachteil hier wie bei vielen anderen Seiten und Angeboten: Es handelt sich um Flash-Videos, und die lassen sich eigentlich nicht über das iPad abrufen – obwohl doch gerade auf Bahnfahrten Zeit und Muße für solche Videos vorhanden wäre…
Abhilfe leistet der Skyfire-Browser, der Flash-Videos ins HTML5-Format umwandelt und dadurch das Abspielen auf iPad oder iPhone ermöglicht. Die Bildqualität ist auch nach wie vor akzeptabel – und die 3,99 Euro bei iTunes sind mir Mutter Beimer allemal wert…

Oliver Chaudhuri
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Markieren statt schwadronieren

„Wo denn genau, Herr Chaudhuri?“ – „Da oben, ganz links.“ – „Seh` ich nicht…“. Kaum etwas ist so erquickend wie Telefongespräche ÜBER eine Website. Ein kurzer Hinweis auf einen Bug oder Tippfehler oder ein Verweis auf eine besonders übersichtliche Navigationslösung und Infografik – naturgemäß ist das ohne Screenshots immer etwas holperig.

(Quelle: scrible.com)

Wenn es doch einmal schnell gehen muss, hilft scrible. Mit diesem Tool lassen sich mit wenigen Mausklicks Passagen auf einer Website für andere User farbig markieren und kommentieren. Anschließend wird der Link mit den Anmerkungen einfach an beliebige User gemailt – schon sind alle Beteiligten beim nächsten Telefonat im Bilde. Das erleichtert die Abstimmung und Zusammenarbeit erheblich – und funktioniert mit jedem Browser von Internet Explorer über Firefox bis Safari.

Oliver Chaudhuri
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Zite ist Geld

In der stürmischen See der Artikelflut im Web sind einige Apps mein sicherer Hafen: Favorit und einen Platz ganz oben links auf meinem iPad hat schon lange das Flipboard. Aus Tweets oder Facebook-Postings, Uploads und Links meiner Freunde und Follower generiert dieses kostenlose Tool ein attraktives und geordnetes „Social Web Magazine“ – inklusive Fotos, Videos und Teaser statt trister Linklisten.

(Quelle: zite.com)

Kürzlich hat eine weitere Applikation meine Neugier geweckt: Zite. Die Funktionsweise unterscheidet sich erheblich vom Flipboard. Das Tool hat den Anspruch eines „lernenden Magazins“, das sich durch meine Lesegewohnheiten selbst optimiert:

  • Nach der Installation verknüpfe ich das Tool mit meinem Twitter- oder auch Google Reader-Account – hieraus schöpft Zite erste Hinweise auf Themen, die mich besonders interessieren. Ein starkes Feature ist die zusätzliche Einbindung von Diensten wie Instapaper oder ReadItLater (Web-Beiträge markieren, clustern und zu einem späteren Zeitpunkt lesen).
  • Im zweiten Schritt kann ich aus vorgegebenen Kategorien wie „Finance“, „Social Media“ oder auch „Sports“ meine Favoriten küren. Gegebenenfalls ergänze ich mein Profil um weitere Suchworte, zum Beispiel „Public Relations“.
  • Aus diesem „Pool“ baut mir Zite mein personalisiertes Magazin, indem es im Netz nach entsprechenden Artikeln sucht, diese kategorisiert und mit Fotos und Teaser zum Weiterlesen anbietet.
  • Durch Artikelaufrufe und simple Bewertungen (Thumbs up/down) lernt das Tool, welche Themen mich interessieren – und verfeinert sukzessive die Suche bzw. die Artikelauswahl.

Ich werde die App die nächsten Wochen weiter intensiv nutzen und testen. Schnell erkennbarer Nachteil: Der Fokus liegt auf englischsprachigen Quellen bzw. US-Medien. Zudem befürchte ich, dass sich die Vorschläge von Zite zu sehr „verengen“ und monothematisch werden. Aber ich werde jetzt einfach mal schauen, wie gut der Algorithmus tatsächlich zu meinen Lesegewohnheiten passt…

Oliver Chaudhuri
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