In der (Medien-)Evolution setzen sich nur die stärksten durch - ”survival of the fittest” eben. Gute Karten im Aufmerksamkeits-Poker hat “Augmented Reality”.
Augmented was? Augmented Reality (AR) bringt die reale und die virtuelle Welt zusammen. Bestes Beispiel: Lego. Man sagt, dass Lego bereits in allen Flagshipstores weltweit auf AR setzt. Dort stehen Terminals mit kleiner Kamera und großem Monitor. Wer einen Legokarton vor einen Terminal hält, sieht auf dem Monitor ein Live-Bild des Kartons und oben drauf das animierte, fertig aufgebaute Schloss, Schnellboot oder Feuerwehrhaus. Dreht man den Karton, dreht sich auch das Bild auf dem Monitor mit. Eine faszinierende 3D-Erfahrung! Kinder (und Väter) sind begeistert – und werden kaum ohne Schloss, Boot oder Haus das Geschäft verlassen.
Wer eine Webcam am Rechner hat, kann das Lego-System hier testen.
Augmented wofür? (1) Lego nutzt AR am Point of Sale. (2) Messebetreiber bauen erste AR-Messeführer: Blickt man durch sein Smartphone auf eine Reihe von Messeständen, blendet der AR-Browser Infokästen ein – zum Portfolio des jeweiligen Anbieters usw.
(3) BMW hat in England bereits 2009 mit AR Werbung für den Z4 gemacht.
Und in der Unternehmenskommunikation? Kundenzeitschriften lassen sich gewiss mit AR aufladen: Warum sollte ein neues Produkt den Kunden nicht mal in 3D vorgestellt werden? Je komplexer die Produkte, desto lohnenswerter: Dachpfannen, Autos, Stahlwerke – alles denkbar. Auch in der Mitarbeiterkommunikation gibt es Potenzial. Wer kennt gute Beispiele?
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Andreas Voß![]() |


