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Kreative haben es nicht leicht – insbesondere, wenn kaum jemand weiß, wie kreativ sie sind. Dann wird oft die Finanzierung zur unüberwindbaren Hürde, die auch genialste Ideen im Keim erstickt. Schade eigentlich.
Crowdfunding lässt Visionen Realität werden: Über Plattformen wie Startnext, pling oder mySherpas investiert die Internetgemeinde in alles, was ihr gefällt: Musik- oder Film-Produktionen, Konzerte, soziale Projekte oder Veranstaltungen – oder besser gesagt: in den guten Willen des Anbieters, diese auf die Beine zu stellen. Nur wenn das Projekt innerhalb einer bestimmten Zeit genügend Investoren findet, zahlen die digital supporter tatsächlich ihren Beitrag und das Projekt wird realisiert. Oft sind die Investoren auch gleich die ersten Kunden: Als Prämie erhalten sie handsignierte DVDs oder CDs von Newcomern, Namensnennungen im Abspann von mitfinanzierten Filmen, Eintrittskarten oder Backstage-Pässe.
Wer die Schwarmfinanzierung für seine Projekte nutzen möchte, der muss elektronisch trommeln können: Erst durch die Weiterleitung des Links über Mails, soziale Netzwerke, Twitter etc. füllt sich der virtuelle Spendentopf. Und wer´s klug anstellt, vernetzt seine Profile und sammelt auf diese Weise nicht nur Gelder, sondern gleich auch zusätzliche Fans auf Facebook, MySpace etc.
Crowdfunding kann den Markteintritt erleichtern – es gilt jedoch das Alles-oder-Nichts-Prinzip: Nur wer den Schneeball ins Rollen bringt und die benötigte Summe für sein Projekt vollständig einsammelt, bekommt diese auch ausgezahlt. Wer das nicht schafft, kriegt nichts – die logische Konsequenz, wenn es dem Projekt oder dem Anbieter an der notwendigen Überzeugungskraft fehlt.
Nur etwas für Künstler und Weltverbesserer? Von wegen: Kürzlich hat sich das erste deutsche Startup-Unternehmen über die Crowd finanziert.
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Anke Bihn ![]() |




Ansgar Harmeier
/ 15. Dezember 2011Auf jeden Fall ein hochinteressantes Konzept. Wie hieß denn nochmal das deutsche Start-up?
Andreas Voß
/ 15. Dezember 2011Immer mehr Wechselwähler, immer weniger Parteimitglieder. Das wäre doch auch etwas für die Parteienfinanzierung im Wahlkampf. Gutes Parteiprogramm = viele Spenden. Vielleicht ein Rettungsanker für die FDP?!?
Wibke Pörschke
/ 21. Dezember 2011Crowdfunding wirkt! Fans investieren innerhalb einer Woche bereits 600.000 Euro in Stromberg-Film! http://tinyurl.com/cveen64