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Auf welcher Facebook-Seite eines Unternehmens haben Sie zuletzt den „Gefällt mir“-Knopf gedrückt? Wahrscheinlich verkauft dieses Unternehmen Produkte an Endverbraucher – Autos, Schokoriegel oder fair-gehandelten Kaffee!? Wir denken schnell, dass hauptsächlich B2C-Unternehmen in sozialen Medien aktiv sind. Doch B2B wacht langsam auf …
Search Engine Optimization (SEO): Gefunden werden!
Für jedes Unternehmen ist es wichtig, in den Suchmaschinen auf der ersten Seite zu stehen und über die richtigen Schlagwörter gefunden zu werden. Accounts und Beiträge auf Social Media Platformen erscheinen in Suchergebnissen ganz weit vorne. Vor allem werden in Zukunft Google+ Aktivitäten stark in die Suchergebnisse des Suchmaschinen-Imperiums von Google einbezogen.
Kundenfeedback: Den Dialog mit dem Kunden suchen
Fundiertes Kundenfeedback ist Gold Wert – natürlich auch für B2B-Unternehmen. Echter Dialog zwischen Unternehmen und Kunden steigert die Transparenz und Authentizität. Produktinnovationen entwickeln sich oft aus konkreten Kundenwünschen. Um im Social Web erfolgreich zu sein, ist eine dialogorientierte Unternehmenskultur eine Grundvoraussetzung.
B2B-Kunden sind auch Social Media interessiert
Auch Mitarbeiter im B2B-Bereich informieren sich im Internet über potentielle neue Produkte und suchen neue Geschäftskontakte. Eröffnen Sie Ihren (potentiellen) Kunden einen weiteren direkten Kanal zur Kommunikation. Finden Sie heraus, wo sich ihre Kunden im Social Web unterhalten.
Employer Branding: Der moderne Arbeitgeber
Es wird immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Für viele Bewerber ist es ein wichtiges Kriterium, ob das Ziel-Unternehmen einen modernen Internetauftritt hat und damit professionell und zukunftsbewusst umgeht. Recruiting-Kampagnen im Social Web sind derzeit angesagt – vorzugsweise über Facebook und Youtube, eben dort, wo sich Fachkräfte von morgen heute aufhalten.
Zukunftsorientiert nach vorn
Im Zuge des globalen Medienhypes von Social Media ist „mit dabei zu sein“ auch immer ein Stück Prestigearbeit: Das Unternehmen präsentiert sich modern und zukunftsfähig. Ich bin überzeugt, dass sich das Social Web – anders als “Second Life” – nicht in Luft auflösen wird. Auch wenn einzelne Anbieter vom Markt verschwinden, kommen immer neue nach auf dem Weg ins Web 3.0 und Web 4.0.
Monitoring: Wer redet wo über mich?
Auch wenn sich Ihr Unternehmen entscheidet, vorerst keine eigenen Präsenzen im Social Web aufzubauen, sollten Sie zumindest sehen, was andere über das eigene Unternehmen oder Produkte sagen. Hier ist Social Media Monitoring, auch mit Unterstützung durch ein entsprechendes Tool, absolute Pflichtaufgabe.
DELL als Best Practice Modell
Der Computerhersteller DELL, als Beispiel für ein B2B2C-Unternehmen, gilt seit Jahren als bestes Beispiel im Social Web. Bekannt ist hier die Crowdsouring-Community „Ideastorm“: DELL bietet seinen Kunden mit Ideastorm schon seit 2007 eine Plattform an, auf der sie sich über DELL-Produkte austauschen. Zudem motiviert DELL seine Kunden, eigene Produktideen online einzureichen. Dieses Konzept ist heute auch bei anderen Unternehmen sehr erfolgreich – z. B. bei Starbucks. Womit wir wieder beim Kaffee wären.
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Ansgar Harmeier ![]() |




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